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Animal Crossing – Der Film

Animal Crossing – Der Film
Filmposter
Originaltitel 劇場版 どうぶつの森
Transkription Gekijōban
Dōbutsu no Mori
Erscheinungsdatum 16.12.2006
Länge 87 Minuten
Produktionsland Japan
Originalsprache Japanisch

Gekijōban Dōbutsu no Mori (übersetzt etwa Animal Crossing – Der Film) ist ein Anime, der auf der Animal-Crossing-Serie basiert. Er orientiert sich vor allem an Animal Crossing: Wild World, dem erfolgreichsten Spiel der Serie. Zeitlich gesehen wurde der Film zwischen Wild World und Let's Go to the City veröffentlicht.

Der Film ist nur in Japan erschienen und wurde dort auch auf DVD veröffentlicht. Allerdings haben sich einige Internetnutzer die Mühe gemacht und den Film mit übersetzten Untertiteln versehen oder sogar komplett neu eingesprochen. Auf dieser Seite ist der Film mit englischen Untertiteln zu finden.

Passend zum Film ist ein Soundtrack mit allen Liedern in Japan erschienen. Außerdem ist zum Film und den Spielen der Animal-Crossing-Serie auch weiteres Merchandise erschienen.

Handlung

Eines Tages zieht ein junges Mädchen namens Ai in das Dorf der Tiere.

Sie beginnt dort ein neues Leben, weit weg von ihrer Familie und findet bald Arbeit in Tom Nooks kleinem Laden. Anfangs fällt es ihr etwas schwer, sich zurecht zu finden, doch mit der Hilfe von ihren neuen Freunden wird es ihr vielleicht gelingen, als vollwertiges Mitglied des Dorfes akzeptiert zu werden. So lernt sie zum Beispiel Elisa kennen, die davon träumt eine Designerin zu werden, die sehr direkte Sophie, die ihrem Ziel, ein Topmodel zu werden, nachjagt und Markus und Yū, die mit ihren Hobbys oft viel Chaos im Dorf stiften. Es dauert nicht lange und die vier werden gute Freunde.

An einem Frühlingsabend findet Ai dann eine Flaschenpost am Strand in der Nähe ihres Hauses. Sie schaut hinein und findet eine mysteriöse Nachricht darin: „Pflanze Zedern und in der Nacht des Winterfestes wird etwas Wundersames geschehen!“

Die Zeit vergeht rasch und schon bald steht der Winter vor der Tür und mit ihm das Winterfest. Dieses Jahr wird es ein ganz besonderes Ereignis werden; das liegt einfach in der Luft und jeder der Dorfbewohner spürt es. Ai ist den Anweisungen der mysteriösen Flaschenpost gefolgt und hat Zedern gepflanzt.

Was für ein Wunder wird in der Nacht des Winterfestes geschehen…?

Ab hier folgt eine Beschreibung der vollständigen Handlung des Films. Spoilergefahr!

Frühling:

An einem regnerischen Tag zieht das junge Mädchen Ai in das Dorf der Tiere. Käpten fährt sie in seinem Taxi dort hin und während der Fahrt entwickelt sich ein kurzes Gespräch. Als Ai in dem Dorf ankommt, hat sich der Himmel bereits aufgeklart. Ihr erster Weg führt sie ins Rathaus zu Pelly, die sie zu Tom Nook schickt, damit Ai sich dort den Schlüssel für ihr neues Haus abholen kann. Bei dieser Gelegenheit lernt sie auch den Bürgermeister Törtel kennen, welcher sich große Sorgen wegen der bevorstehenden Bürgermeisterwahl im Winter macht, da er befürchtet, es könnten ihn nicht genügend Dorfbewohner wählen.

Mithilfe der Stadtkarte findet Ai zu Tom Nooks Laden und wird von ihm sofort mit Lieferaufträgen überhäuft. Er sieht darin auch die Gelegenheit, dass Ai das Dorf und seine Bewohner kennenlernen kann. Die erste Lieferung geht an Sophie. Es ist ein neues Outfit, welches Sophie sofort auspackt und enthusiastisch anprobiert. Ai wird von ihr ebenfalls begeistert begrüßt. Die zweite Lieferung ist an Markus gerichtet, welcher sich fünfhundert Kuchen bestellt hat. Das Gespräch der beiden wird jedoch durch einen als Ninja verkleideten Jungen unterbrochen, der mit einem Kescher einem Pfaufalter hinterherjagt. Markus schnappt sich kurzerhand ebenfalls seinen Kescher und läuft dem Jungen hinterher. Ai bleibt mit dem Paket zurück und verfrachtet es ins Haus. Die nächste Lieferung ist für Lupa gedacht. Den Inhalt ihres Pakets wird nicht enthüllt, aber sie gibt Ai einige Tipps, wie man sich in jeder Situation damenhaft verhält, und bietet auch für die Zukunft ihre Hilfe an. Die letzte Lieferung des Tages bringt Ai in die Schneiderei zu Tina und Sina. Dort trifft sie zum ersten Mal auf Elisa, die den Schneiderschwestern ihre neusten Modeentwürfe zeigen möchte. Da die drei in ihr Gespräch vertieft sind, entfernt Ai sich leise.

Nachdem alle Pakete ausgeliefert sind, kann Ai sich auf den Weg zu ihrem Haus machen, welches direkt an einer Klippe mit Blick aufs Meer liegt. Während sie freudestrahlend auf ihr Haus zurennt, fällt eine Spinne aus einem Baum direkt auf ihr Gesicht. Als Ai die Spinne bemerkt, versucht sie panisch, diese abzuschütteln. Plötzlich springt der Ninjajunge aus dem Baum herunter und versucht die Spinne einzufangen. Als es im gelingt, schenkt er Ai zum Dank eine Kakerlake, wovon diese jedoch nicht sehr begeistert ist. Vorher stellt er sich ihr noch als Yū aus dem Nachbardorf vor.

In den nächsten Tagen liefert Ai weitere Pakete aus. Dabei sind auch verschiedene Dorfbewohner bei ihren Aktivitäten zu sehen. Törtel, Pelly und Peggy bereiten sich auf die Bürgermeisterwahl vor, Tschita macht sportliche Aktivitäten, Hauke angelt an seiner üblichen Stelle im Fluss und Sophie erzählt die neusten Geschichten aus dem Dorf. Mit der Zeit richtet Ai ihr Haus Stück für Stück wohnlich ein.

Eines Tages muss sie ein Paket an Apollo ausliefern. Dieser ist aber nicht daheim. Als sich Ai zum Gehen wendet, kommt plötzlich Yū herbeigestürmt und versucht, eine Libelle zu fangen. Dabei stößt er versehentlich Ai in das Blaurosenbeet von Apollo, wodurch viele der Rosen beschädigt werden. Plötzlich bricht Resetti aus dem Boden hervor, um Ai für die zerstörten Rosen eine Standpauke zu halten. Da er aber erkennt, dass Ai die Rosen nicht mit Absicht zerstört hat. Belässt er es bei einer kurzen Warnung und verschwindet in seinem unterirdischen Gang. Ai ruft ihm noch nach, wo sie Apollo finden könne, und Resetti schlägt vor, es im Café Taubenschlag zu versuchen.

Auf der Suche nach dem Café betritt Ai das Museum. Es ist jedoch dunkel und die Tür fällt hinter ihr ins Schloss. Als sich ihre Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben, bemerkt sie, dass sie von vielen riesigen Dinosaurierfossilien angestarrt wird. Vor lauter Schreck fängt sie an zu Schreien. Eugen und Eufemia hören ihren Schrei und laufen zu ihr. Die beiden können sie schnell beruhigen und Ai ist fasziniert von der Fossilienausstellung. Während Eugen in einem Vortrag über Dinosaurier vertieft ist, führt Eufemia Ai zum Café. Dort trifft Ai auf Alfredo und Theo, die in ein Gespräch vertieft sind. Sie hält einen der beiden für Apollo, was die beiden sehr amüsant finden. Als sie gerade davon erzählen, wie verschlossen Apollo doch geworden ist, betritt dieser das Café. Als Alfredo sich nach seiner Verfassung erkundigt, merkt Apollo an, dass sein Garten verwüstet wurde. Ai überreicht ihm sein Paket und entschuldigt sich ausführlich dafür, dass sie seinen Garten verwüstet hat. Apollo verlässt jedoch das Café, ohne auf die Entschuldigung einzugehen.

Ai ist gerade dabei, mehrere Uraltstatuen auszuliefern, als sich von hinten Elisa nähern und ihr beim schieben ihres Fahrrades hilft. Ai lehnt ihre Hilfe zunächst ab, aber Elisa besteht darauf, ihre Kraft mit ihr zu teilen. Die beiden kommen an einem Kirschbaum vorbei, an dem sie Halt machen. Elisa erwähnt, dass es die Kirschen nur in dieser Stadt gibt. Sie setzen sich unter den Baum, essen Kirschen und unterhalten sich über Kirschkuchen und Talente. Bei dieser Gelegenheit stellen sich die beiden einander vor.

Eines Nachts schreibt Ai einen Brief an ihre Mutter, in dem sie erzählt, wie sie mit Elisa Kirschbäume in ihrem Garten gepflanzt und ihre Modeentwürfe bewundert hat. Außerdem bittet sie sie, ihr mehr Kirschkuchenrezepte zu schicken.

Später macht sie einen Spaziergang am Strand und findet dabei eine Flaschenpost. Sie öffnet sie sie und findet eine mysteriöse Nachricht darin. Diese besagt, dass in der Nacht des Winterfestes über dem Zedernwald ein Wunder auftauchen wird. Als sie aufsieht, fliegt etwas Leuchtendes über den Himmel. Ai ist sich nicht sicher, ob sie gerade ein UFO gesehen hat.

Sommer:

Es ist Sommer im Dorf der Tiere geworden und die Bewohner genießen einen Tag am Strand. Die meisten von ihnen liegen herum und lassen sich von der Sonne bescheinen. Törtel jedoch möchte unbedingt surfen gehen, wovon Pelly versucht, ihn abzuhalten. Als Lupa vorbeischreitet, erwähnt Sophie Ai gegenüber, dass Lupa und Apollo angeblich mal ein Paar waren. Als Elisa sie bittet, nicht immer wilde Gerüchte zu verbreiten, wird Sophie ein wenig beleidigt. Sie beschwert sich, dass Elisa die ganze Zeit an ihren Entwürfen arbeitet, anstatt mit den beiden schwimmen zu gehen. Elisa erwähnt, dass sie eventuell die Chance bekommt, ihre Kreationen in einem größeren Geschäft ausstellen zu können. Als sie freudig aufspringt, da ihr Entwurf vollständig ist, stößt sie an ihren Sonnenschirm, der daraufhin davonfliegt. Die drei finden das jedoch amüsant.

Hauke hat nach langer Zeit endlich etwas geangelt, was sich jedoch als alter Stiefel herausstellt. Yū und Markus sind dabei, viele Löcher in den Weg zu graben, da sie ein bestimmtes Fossil suchen. Dabei treffen sie jedoch aus Versehen Resetti am Kopf, der den beiden daraufhin eine Standpauke hält, da durch die Löcher auch seine ganzen Tunnel einbrechen. Yū und Markus flüchten, bevor Resetti seinen Vortrag beendet hat.

Am Abend sammelt Ai Muscheln am Strand und findet dabei eine weitere Flaschenpost. Darin findet sie eine Karte, an welchen Orten sie Zedern pflanzen soll, damit das Wunder zum Winterfest erscheint. Unbemerkt fliegt am Himmel wieder das UFO vorbei.

Pelly trifft alle Vorbereitungen für das bevorstehende Feuerwerk. Ai, Sophie und Elisa freuen sich auf das Konzert, das K.K. Slider zu diesem Anlass geben wird. Elisa erwähnt, dass sie sich von ihm K.K. Bossa wünschen möchte. Währenddessen graben Yū und Markus weiter nach dem Fossil, finden aber nur Gyroiden. Als sie schließlich einen Ammoniten finden, ist die Freude bei den beiden groß, da ihre Sammlung nun vollständig ist. Als Sophie beiläufig erwähnt, dass sie einen Ort mit vielen Ammoniten kennt, verlangen die beiden, dass sie sie dort hinführt.

Die fünf machen sich mit einem Boot in eine Höhle unter den Klippen auf. Da Sophie an einer Gabelung links und rechts verwechselt, rauschen sie unabsichtlich einen Wasserfall hinunter. Zur gleichen Zeit trifft Törtel auf Johannes, der nur stumm am Ufer steht. Törtel möchte sich seine Führungsqualitäten beweisen und stellt ihm eine Frage. Da Johannes nicht antwortet, ist Törtel niedergeschlagen und geht. Dabei gibt Johannes einen seiner philosophischen Sprüche zum Besten und springt ins Wasser. Törtel bleibt sichtlich verwirrt zurück.

Die fünf Fossiliensucher sind in der Ammonitenhöhle gestrandet und Yū und Markus sind begeistert. Ai entdeckt an einer Wand ein Seismosaurusfossil, von dem Eugen früher erwähnt hatte, dass es noch in der Museumssammlung fehle. Als Yū versucht, das Fossil aus dem Gestein zu lösen, bricht die gesamte Höhle ein. Alle können rechtzeitig entkommen, aber der Höhleneingang wird verschüttet.

Das alljährliche Feuerwerk findet statt. Vor dem Rathaus sind einige Stände und eine Bühne aufgebaut. Während alle auf K.K. Sliders Auftritt warten, zeigt Elisa ihren neusten Entwurf, welcher von dem Seismosaurusfossil inspiriert wurde. Als K.K. Slider die Bühne betritt und nach Songwünschen fragt, wünscht sich Elisa K.K. Bossa, so wie sie es sich vorgestellt hatte. Während des Liedes erinnert sich Ai an die vielen schönen Momente, die sie mit Elisa erlebt hat. Nach dem Konzert beginnt das Feuerwerk und die Stände mit Spielen und Waren werden eröffnet. In einem Gespräch erwähnt Ai, dass sie auch unbedingt ihr Talent finden möchte, so wie Elisa. Ein paar Stände weiter verkauft Reiner Yū teuer eine goldene Schleuder, mit der Begründung, dass diese sehr selten sei. Jedoch hat er in seinem Zelt versteckt einen ganzen Karton voller Goldschleudern stehen. Törtel lässt stolz mit Feuerwerk sein Gesicht an den Himmel zaubern, was außer ihm jedoch niemand beeindruckend findet.

Zuhause angekommen, schreibt Ai wieder einen Brief an ihre Mutter. Dann steht sie auf und geht zu einem kleinen Regal, auf dem sie bereits vier Flaschen mit mysteriösen Briefen gesammelt hat. Alle vier stammen von einem unbekannten Wesen, welches die Erde besuchen möchte und handeln auch von den Zedern, die für ein Wunder zum Winterfest sorgen sollen.

Herbst:

Der Herbst beginnt mit einer traurigen Nachricht für Ai. Elisa hat die Stadt verlassen, um eine bekannte Designerin zu werden, ohne dass Ai es erfahren hat. Sophie macht ihr Vorwürfe, weil sie nicht zu Elisas Abschiedsparty gekommen ist. Sie ist überrascht, als sie erfährt, dass Ai nichts von dem Umzug wusste. Ai ist verzweifelt und läuft ziellos durch das Dorf. Irgendwann hält sie an und schaut traurig in den Himmel.

Theo verlässt Tom Nooks Laden und tritt in eine Falle, die auf dem Weg davor vergraben wurde. Da er in dem Loch festsitzt, bittet er Alfredo um Hilfe, der gerade vorbeikommt. Dieser macht sich aber lieber über Theo lustig. Als er weitergeht, tritt er ebenfalls in eine Falle und steckt fest. Hinter ein paar Büschen halten sich Yū und Markus versteckt, um die Bewohner zu beobachten, die Opfer ihrer Fallen geworden sind. Tschita kommt angelaufen, kann jedoch allen Fallen geschickt entkommen. Ai kommt bedrückt angeschlendert und fällt ebenfalls in eine Falle. Sie beachtet jedoch Yū und Markus gar nicht, die sich darüber freuen, steht auf und setzt ihren Weg unbeirrt fort. Sie kommt auch an Hauke vorbei, der gerade im strömenden Regen ein Fahrrad geangelt hat.

Ai betritt völlig durchnässt das Café, in welchem bereits Lupa sitzt. Aus den Lautsprechern spielt K.K. Bossa und Ai erinnert sich erneut an ihre Erlebnisse mit Elisa. Ai fängt an zu weinen und Lupa merkt genervt an, dass sie sich lieber für Elisa freuen sollte, so wie es eine richtige Dame tun würde. Ai bedauert trotzdem, dass sie als einzige nichts von dem Umzug erfahren hat. Lupa rät ihr, mehr Vertrauen in sich selbst zu haben, dann hätten ihre Freunde auch mehr Vertrauen in sie. Da Ai kein Geld für den Kaffee dabei hat, bietet Kofi ihr an, diesen später zu zahlen. Als sie das Café verlassen hat, sagt Lupa in den Raum hinein, dass bei einer wahren Freundschaft auch die längste Trennung so wirkt, als hätte man sich erst gestern verabschiedet.

Ai spaziert den Strand entlang und findet Winci, der behauptet, fast am Verhungern zu sein. Sie lädt ihn zum Essen in ihr Haus ein, wo er restlos alle Reisbällchen verputzt, die Ai ihm auftischt. Während sie zur Tür geht, an der Peter ihr einen Brief überreicht, verschwindet er heimlich. Ai öffnet den Brief und stellt fest, dass er von Elisa ist. Diese entschuldigt sich für ihren heimlichen Umzug. Sie hatte Ai nichts davon erzählt, da sie es nicht ertragen hätte, sie weinen zu sehen. Sophie kommt auch vorbei und entschuldigt sich, dass sie so ungerecht zu Ai war. Gemeinsam betrachten sie einen Sternschnuppenschauer, der über den Himmel zieht.

Winter:

Es ist Winter geworden und überall in den Bäumen hängen Lichterketten. Auch die Bewohner haben ihre Häuser mit Lichtern für den Wettbewerb geschmückt. Sophie präsentiert stolz ihr Haus und ist sich sicher, mit ihrer Dekoration dieses Jahr zu gewinnen. Resetti ist zuständig, die Bäume mit Lichterketten zu schmücken und wundert sich über die vielen Zedern, die plötzlich überall gewachsen sind.

Kurz darauf erklärt Törtel den Dekorationswettbewerb und die Bürgermeisterwahl für eröffnet. Daraufhin sieht man, dass das Rathaus mit Lichtern in Form von Törtels Gesicht geschmückt wurde. Peggy merkt leise an, dass diese Art der Werbung offensichtlich gegen die Regeln wäre. Pelly bittet sie, großzügig darüber hinwegzusehen, da der Bürgermeister wirklich verzweifelt sei.

Währenddessen wandert Ai durch das verschneite Dorf und bewundert, wie groß die Zedern geworden sind, die sie nach Anleitung der Karte aus der Flaschenpost gepflanzt hat. Insgeheim fragt sie sich, ob das versprochene Wunder wirklich geschehen wird. In diesem Moment werden die Lichterketten im ganzen Dorf angeschaltet und alle Bewohner bewundern die Lichterpracht.

Ai stattet Eufemia in der Sternwarte einen Besuch ab. Sie betrachten die Sternenhimmel durch das Teleskop, trinken ein warmes Getränk und unterhalten sich über die mysteriösen Briefe in der Flaschenpost und UFOs. Als Ai erneut einen kurzen Blick durch das Teleskop wirft, entdeckt sie ein UFO, dass am Himmel taumelt und dann abstürzt. Die beiden laufen zum Fenster und sehen es im Wald aufschlagen. Auch die anderen Bewohner des Dorfes haben das Ereignis bemerkt und rennen zur Absturzstelle.

Mittlerweile haben sich alle an der Absturzstelle versammelt, verstecken sich aber etwas ängstlich hinter den Bäumen und wagen sich nicht nah an das UFO heran. Plötzlich öffnet sich, von viel Qualm begleitet, die Tür des UFOs und sein Pilot tritt hervor. Es ist Gulliver, der allerdings beim Verlassen des UFOs stolpert und in den Schnee plumpst. Da er nicht sehr gefährlich wirkt, wagen sie die Dorfbewohner näher an ihn heran und erkunden sich nach seinem Befinden. Er scheint bis auf ein paar blaue Flecken unversehrt zu sein. Allerdings berichtet er, dass etwas sein Fluggerät getroffen hätte und nun fünf Bauteile seiner Maschine im Dorf verteilt wären. Gulliver bittet die Dorfbewohner, ihm bei der Suche behilflich zu sein. Alle verteilen sich auf die verschiedenen Bereiche der Stadt. Yū erinnert sich, etwas in die Ammonitenhöhle fallen gesehen zu haben. Zusammen mit Markus, Ai und Sophie macht er sich auf den Weg. Die vier schaffen es allerdings nicht, das Geröll vor dem Eingang der Höhle beiseite zu räumen. Unvermittelt bewegt sich das Geröll doch fast wie von selbst vom Eingang weg. Elisa hat heimlich mit daran gezogen. Sie erzählt, dass sie einige Tage frei hat und daher angereist ist, um mit ihren Freunden das Winterfest zu feiern. Die Gruppe betritt die Höhle und findet das Seismosaurusfossil unversehrt an der Wand vor. Das gesuchte Teil des UFOs liegt auf seiner Nase. Yū erklimmt mutig das Fossil und schafft es, das Teil zu erreichen. Doch plötzlich stürzt er mit ihm zusammen ab. Elisa und Ai schaffen es, das UFO-Teil zu fangen, während Yū auf Markus landet und mit ihm gemeinsam im zugefrorenen See einbricht. Die beiden schaffen es aber, aus dem kalten Wasser aufs Eis zu klettern. Dabei hat Yū einen Teil seiner Verkleidung verloren. Ai, Sophie, Elisa und Markus starren ihn verwundert an, was ihn sichtlich verwirrt. Ai erklärt ihm, dass die vier zum ersten Mal sein Gesicht ohne Verkleidung sehen, da Yū sonst stets die unterschiedlichsten Verkleidungen trägt.

Wieder an der Absturzstelle angekommen, stellt Gulliver fest, dass ihm die Dorfbewohner ein Teil zu viel gebracht haben. Alle rätseln darüber, als plötzlich ein helles Licht über ihnen erstrahlt und fünf große UFOs erscheinen. Ai hält dieses Ereignis für das angekündigte Wunder. Das Teil, welches Ai in der Hand hält, verwandelt sich in eine metallisch aussehende Lebensform. Sie scheint verletzt zu sein und Gulliver vermutet, dass es diese Lebensform war, die mit seinem Fluggerät zusammengestoßen ist. Eines der UFOs sendet einen Lichtstrahl aus, welcher Ai und die kleine Lebensform umschließt. Der Strahl heilt die Lebensform und Ai findet sich in einer Weltraumumgebung wieder. Es albert ein wenig mit Ai herum und kehrt dann in das UFO zurück. Die UFOs starten und malen zum Abschied Ais Gesicht in den Nachthimmel.

Apollo tritt hervor und macht eine bewundernde Bemerkung zu dem gerade geschehenen Ereignis. Ai nutzt die Gelegenheit, um ihn nochmals für die blauen Rosen um Entschuldigung zu bitten. Apollo wundert sich, dass Ai sich noch deswegen sorgt. Er erfährt, dass seine verschlossene Art dazu geführt hat, dass Ai dachte, er wäre noch immer wütend. Diese Tatsache findet er so amüsant, dass er sogar lächelt. Eugen hat plötzlich die Idee, Ai als Gewinnern für den Lichterwettbewerb vorzuschlagen, da zum ersten Mal jemand die Sterne für ein Kunstwerk genutzt hat. Alle sind einverstanden und kehren für die Siegerehrung zum Rathaus zurück. Törtel überreicht Ai den Pokal und die Bewohner gratulieren ihr.

Anschließend verkündet Törtel das Ende der Abstimmung zum Bürgermeister. Ein wenig Unruhe macht sich breit, da wegen der Sache mit dem UFO niemand daran gedacht hat, abzustimmen. Törtel schüttet die Box mit den Wahlzetteln aus und ein einziger Zettel flattert heraus, auf welchem „Törtel“ steht. Da somit die einzige Stimme an Törtel geht, bleibt er weiterhin Bürgermeister. Auf die Frage hin, wer denn den Stimmzettel eingereicht hat, erwidert er stolz, dass dies sein eigener Wahlzettel sei. Die Feier wird kurz von Gulliver unterbrochen, der mittlerweile sein Fluggerät repariert hat und ebenfalls wieder in Richtung Weltraum startet. Apollo fragt in die Runden, wieso Gulliver überhaupt auf der Erde aufgetaucht ist, aber niemand kann darauf eine Antwort geben. Es wird das innere von Gullivers Raumschiff gezeigt. Er blickt zurück auf die Erde, wo die Lichterketten zwischen den Bäumen ein sternförmiges Muster bilden. Er bedauert ein wenig, dass er sich die ganze Mühe mit den Briefen in der Flaschenpost gemacht hat und ihm letztendlich echte Aliens die Show gestohlen haben, da diese von dem Muster angelockt wurden.

Nach dem Fest schreibt Ai wieder einen Brief an ihre Mutter. Sie berichtet, dass sie sich während des Winterfests zum ersten Mal als vollwertiges Mitglied im Dorf der Tiere gefühlt hat.

Abspann:

Im Abspann sind in weiteren Bildern die Veränderungen im Dorf zu sehen. Tom Nooks Laden hat auf die nächste Stufe erweitert und Eugen und Resetti befreien das Seismosaurusfossil aus dem Gestein und platzieren es im Museum, womit die Fossiliensammlung endlich vollständig ist. Sophie hat sich ein neues Outfit zugelegt und Ai stattet Apollo einen Besuch ab, der dabei ist, sein Beet neu zu bepflanzen. K.K. Slider gibt weiterhin Konzerte im Café Taubenschlag. Pelly ist dabei zu sehen, wie sie sich von Peter verabschiedet, der gerade zu seiner Runde aufbricht, um Post zu verteilen. Lupa findet vor ihrer Tür einen Strauß mit Blaurosen vor. Yū erlebt mit Markus viele weitere Abenteuer und trägt dabei neue Verkleidungen, während Ai lieber mit Eufemia den Weltraum studiert. Es wird auch Elisas Arbeitsplatz gezeigt, an dem sie gerade an ihrem neusten Entwurf arbeitet, der von dem Sternenhimmel am Winterfest inspiriert wurde. Das fertige Design findet sogar seinen Weg ins Dorf der Tiere, wo es von allen getragen wird. Zum Schluss sitzen Ai und Sophie unter dem ausgewachsenen Kirschbaum, den Ai mit Elisa gepflanzt hat, und lesen gemeinsam einen Brief.

Zweiter Frühling:

Nach dem Abspann folgt noch eine kurze Szene. Es ist wieder Frühling im Dorf geworden und Ai erntet ein paar Kirschen von ihrem Baum. In einem Brief an ihre Mutter erzählt sie, dass sie sich ganz sicher ist, in diesem Jahr endlich ihr Talent zu finden. In der letzten Kameraeinstellung sieht man, dass Himmelsleitern angefangen haben, in dem Dorf zu wachsen.


Trailer


Vorkommende Charaktere

Besondere Charaktere
Törtel Bürgermeister
Pelly Sekretärin/Rathausangestellte (Tag)
Peggy Sekretärin/Rathausangestellte (Nacht)
Peter Briefträger
Tom Nook Ladenbesitzer
Nepp und Schlepp Standverkäufer
Tina und Sina Schneiderinnen
Eugen Museumsdirektor
Eufemia Leiterin der Sternwarte
Kofi Cafébetreiber
K.K. Slider reisender Musiker
Resetti Ordnungshüter
Käpten Taxifahrer
Johannes reisender Philosoph
Dr. Samselt reisender Therapeut/Teilzeitcomedian
Fred Versicherungsvertreter
Reiner Schwarzmarkthändler
Aziza reisende Tapeten- und Teppichhändlerin
Katja und Kitty Besucher im Dorf
Winci hungriger Reisender
Gulliver Weltraumreisender
Dorfbewohner
Ai neue menschliche Bewohnerin im Dorf, Hauptperson des Films
menschlicher Bewohner aus dem Nachbardorf, Freund von Markus, verkleidet sich gerne
Sophie Freundin von Ai, modebegeistert
Elisa Freundin von Ai, Modedesignerin
Markus Freund von Yū, liebt Essen
Lupa angebliche Ex-Freundin von Apollo, damenhaft
Apollo angeblicher Ex-Freund von Lupa, sehr verschlossen
Alfredo Freund von Theo, liebt klassische Balladen
Theo Freund von Alfredo
Hauke angelt das ganze Jahr über an der selben Stelle im Fluss
Tschita zu jeder Tag- und Jahreszeit mit verschiedenen sportlichen Aktivitäten beschäftigt

Trivia

  • In Wild World können höchstens 8 Nachbarn in einer Stadt leben. Im Film gibt es jedoch anfangs 9 Nachbarn.
  • Während Ai die filmische Version des eigenen Spielcharakters ist, könnte Yū der Charakter eines anderen Spielers sein oder ein Bewohner der nicht näher bekannten Stadt Nitrom.
  • Elisa erwähnt, dass es die Kirschen nur in diesem Dorf gäbe. Somit existieren Stadtfrüchte auch im Film.
  • K.K. Sliders Singstimme wurde der im Spiel nachempfunden. Seine Sprechstimme klingt im Film jedoch tiefer.
  • Im Abspann ist in vielen Bildern ein Ballongeschenk zu sehen.
ac/film.txt · Zuletzt geändert: 28.07.2017 21:11 von KevCrossingBoy